Überbrückungsgelder – wo sind sie denn? Ein Lösungsansatz

Ich schreibe hier ja auch dem Aspekt heraus, ein Zeugnis zu haben. Ja, ihr ganzen anonymen Denunzianten. Es ist auch an euch gerichtet, die ihr nichts auf die Kette bekommt, ausser den Blockwart zu machen.
Das ist nicht dsystopisch, utopisch oder gar illuminerend, es ist eine ganz wirklich stattfindende Tragödie. Das Sterben der Unternehmen, weil Laien und Selbstdarsteller sich über alle Fachwelt erheben und sich selbst rechtfertigend und euphorisch Mut machend die ganze Gesellschaft mit ihrem selbstgewebten Leichentuch überziehen.
Überbrückungsgelder – wo sind sie, wo bleiben sie?


Es war Fachleuten wie mir von vorneherein klar, dass die Abstimmung auf europäischer Ebene zu Verzögerungen führen wird. Und nun müssen im Nachhinein „Anpassungen“ vorgenommen werden, die sowohl bestehende wie auch zukünftige Antragstellungen ganz erheblich verändern werden oder sogar zu Rückzahlungen und dem Subventionsbetrugsverdacht führen werden. Das ist ganz grosses Kino und ein Schlachtfest der Bürokratien auf dem Rücken des Unternehmertums.
Dabi gibt es ein geeignetes Instrument, das schon seit Jahrzehnten bekannt und vor allem praxiserprobt war. Es handelt sich dabei um „Regionalisierte Teilbudgets“. Macht euch schlau. Sie sind regional-lokal ausgerichtet und werden sozusagen vor Ort auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte zur Anwendung gebracht. Eine EU-Konformität bestand und kann schnell revitalisiert werden. Die Vorteile gegenüber der momentanen Anwendung von Förderinstrumenten in sachen Überbrückungshilfen für Unternehmen sind, dass sowohl EU,- Bundes,-Landes- wie auch Kommunalmittel zur kombinierten Kofinanzierung eingesetzt werden können, dass die Ausführung und Kontrolle vor Ort stattfindet und dass sie um Längen schneller treffsicher zum Einsatz gebracht werden können. Und es gibt damit umgangserfahrenes Personal auf allen involvierten Ebenen. Doch statt sich vehement dafür einzusetzen, knicken Landräte, Bürgermeister, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Ministeriale weg. Zum Teil, weil sie es gar nicht wissen wollen, zum Teil,weil es sie Null interessiert, wenn ihnen Fachleute solche Ratschläge geben und tlw. auch, weil sie sich lieber gerade als die Mutmacher und hohle Phrasenschwurbler kaprizieren möchten, weil wir ja eine GROßE LAGE haben.
Doch das hilft nicht in der jetzigen Situation. Im Gegenteil. Es werden tausende Unternehmen und hunderttausende Arbeits- und Ausbildungsplätze vernichtet und es wird Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt möglich ist, das irgendwie zu revitalisieren.

Es gibt bei dem Instrument eigentlich nur Vorteile, wenn es angewandt wird. Und es hat vor allem einen ganz großen Effekt: es ist schneller als die Überbrückungsgeld-Maschinerie des Bundes und der entsprechenden Förderbanken. Zudem , ich wiedrhole mich, kann es „vor Ort“ zur Anwendung gebracht werden und ist somit auch stringenter kontrollierbar und damit treffsicherer.

Also merkt euch: Regionalisierte Teilbudgets.
Wer eine bessere Strategie hat, die die o.a. Merkmale aufweist, kann sich gerne an mich wenden. Wer wissen möchte, wie sie funktionieren, wie man sie revitalisiert und kurzfristig zur Anwendung bringen kann, der oder die dürfen sich auch gerne an mich wenden. Ich helfe gerne!