Wenn der Wahlkampf begonnen hat und Du nur staunst

Staunend betrachte ich eine Beilage der regionalen Zeitung. Lebenswert – Der Landkreis Helmstedt. Kosten ca. 180.000 EURO, Auflage 120.000 Stk.. Ordentlich, denke ich mir. Das nennt man doch mal eine richtige Kelle. Es soll ein Projekt des HRM, einem Eigenbetrieb des Landkreises Helmstedt sein, und dort unter dem Schwerpunkt Regionalmarketing abgearbeitet sein worden. Das HRM ist ein einst noch von mir erfolgreich zur Bewilligung seitens der Landesförderbank „N-Bank“ gebrachtes Projekt, bei dem 90% der genehmigten und bewilligten Projektinhalte durch den Bund und das Land Niedersachsen aufgebracht werden und 10% als Eigenanteil des Landkreises Helmstedt selbst bereit gestellt werden müssen.
Es fokussiert, zumindest nach meiner Erinnerung darauf, die Kohlenachfolge im Revier Helmstedt zu bearbeiten und neue Impulse zu setzen, um im Anschluss an die endgültige Stilllegung des Braunkohlekraftwerks Buschhaus zum Ende diesen Jahres, neue Beschäftigungsimpulse zu erzeugen.

Es geht mir heute aber nicht darum, ob dieses „Helmstedter Revier Management“ oder auch „Helmstedter Regional Management“ es schafft, sich der Braunkohlenachfolge zu stellen oder nicht. Man darf durchaus kritisch hinterfragen, ob es den dieses Projekt Leitenden denn jemals darum ging, sich ernsthaft der Braunkohleproblematik zu widmen?! Ich erkenne keinen einzigen Schwerpunkt, der sich z. B. mit dem gewaltigen Problem der Flächennachnutzung oder gar einer technologischen Konversion eines Stromgewinnungsbetriebs widmet. Es ist geradezu so, dass man den Eindruck gewinnt, es wird – ähnlich wie einst im Kraftwerk selbst – viel heisse Luft erzeugt, doch das eigentliche Kernthema wird ausgeblendet. Stattdessen wird mit theatralisch inszeniertem Bekümmertsein z. B. der Bahnhof Helmstedt als Zentrum neuer Ansiedlungen propagiert oder ein Unternehmerzentrum etabliert, in dem auch zu 90% von Bund und Land bezahlt Existenzgründungsveranstaltungen ins Werk gesetzt werden. By the way hat der Landkreis Helmstedt die gesamte Immobilie genau dafür von einem Privatvermieter zu einem weit über den ortsüblichen Mietspiegeln liegenden Mietzins langfristig gemietet, mit der Maßgabe, dass dieser nun auch das Unternehmens- und Gründerzentrum führen soll. Tut er das denn wirklich? Oder ist es nicht vielmehr so, dass ihm sogar Personal des Landkreises zur Seite gestellt wird, um Abrechnungen, Belegungsplanungen, also typische Verwaltungstätigkeiten eines solchen Zentrums, abzuarbeiten und damit auch noch abgenommen werden?

Egal, es geht mir um diese o.a. Zeitungsbeilage. Wenn ich diese lese, dann stoße ich auf den mittleren Teil, der bei allen Broschüren immer hoch attraktiv ist, weil es eben der „Klammerteil“ ist, wo sich eine Broschüre, ganz gleich wieviele Seiten sie hat, ganz leicht öffnen lässt und deshalb auch im Sinne eines Marketings – auch eines Regionalmarketings – sehr attraktiv ist, weil man zurecht davon ausgeht, dass alleine durch die Handhabung dieser Zeitschrift einjeder schnell einmal diesen Mittelteil aufschlagen wird bzw. er sich wie von allein anbietet, weil dort eben der Klammerteil einen Abstand offenbart, der zum Aufschlagen einlädt.

Und dann staune ich Bauklötze. Hier ergeht sich der amtierende Landrat in einem wohlfeil aufgemachten  redaktionellen Teil und ich denke, Hammer, das ist ja eine Wahlkampfbroschüre sondersgleichen. Zur Erklärung. Regionalmarketing ist heutzutage häufig mit Printmedien verbunden, die auf die Vorzüge einer Region, eines Landkreises, eben eines wie auch immer definierten Gebietes hinweisen sollen. Es geht also um Marketing von Standorten und damit sowohl um harte Fakten, wie z. B. Lage von Industrie- und Gewerbegebieten, Informationen zu eben diesen, Bauland, schulische und vorschulische Infrastrukturen, touristische Besonderheiten, ÖPNV, Gesundheitsinfrastrukturen und immer wieder auch weiche Standortfaktoren, wie z. B. um Entwicklungsprojekte, Kunst und Kultur u.ä… Eingeleitet werden diese Schriftstücke meist durch ein Grußwort des Herausgebers, also durch den Landrat oder die Landrätin, Regionspräsidenten oder -präsidentin – was auch immer. Das ist völlig in Ordnung und auch üblich so.

Hier, in dieser besonderen,weil getarnten Wahlkampfschrift, wird darauf verzichtet und der Landrat gönnt sich sechs Seiten der Selbstdarstellung im hochattraktiven Mittelteil. Nicht ein einseitiges Grußwort für die Zielgruppe, Nein, sechs Seiten Selbstbeweihräucherung und karpriziöse Selbstverherrlichung. So von wegen, ohne mich geht hier gar nichts, ich wohne im Kraftwerk. Und natürlich dürfen wahlkampfähnliche Bilder auch nicht fehlen, so von wegen, der Landrat im Gespräch, der Landrat mit vielsagender Geste an einem Tisch mit Schreib- und Informationsmaterialien, der Landrat vor seinem neuen Wohn- und Wirkort, dem Kraftwerk Buschhaus u.e.m..

Und da komme ich doch ernsthaft ins Staunen. Ich staune deshalb, weil so eine Aktion ist schon wirklich großes Kino. Ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, doch ich bin, wie auch dieser Herr stets gerne vorgibt und zum Besten gibt,  mehr ein visueller Typ und liebe es, Flipchart-Seiten vollzumalen. Vielleicht mit dem gewichtigen Unterschied, dass ich nach einigen Minuten noch genau weiß, was ich dort skizziert habe.

Malen wir also einmal darauf los und skizzieren diese Aktion nach Sinn und Zweck, vor allem konzentrierend auf diesen hoch interessanten Mittelteil. Es geht um Regionalmarketing. Es geht darum, dass diese mehrere hunderttausend Euro kostende Broschüre Teil des bewilligten Förderprojekts „Helmstedter Revier Management“ ist. Also, zu 100% vom Steuerzahler finanziert wird, hier über die Landesförderbank „N-Bank“ und den Landkreis Helmstedt. Nun kann man durchaus geteilter Meinung sein, ob diese Selbstdarstellung dem Regionalmarketing nützt, ob es überhaupt wichtig ist für eine Information über das Revier Helmstedt. Wie dem auch sei, es könnte auch unter der Rubrik laufen „Wählt mich, denn ich bin der Schönste und Erfolgreichste und vor allem der Beste überhaupt“. Nur, dann ist es Wahlkampf und nicht Regionalmarketing. Und wenn es Wahlkampf ist, dann staune ich darüber, wieviel Steuermittel und zudem noch zusätzlich personenbezogene Ressourcen dafür eingesetzt werden können. Mal abgesehen davon, dass ich persönlich so etwas niemals auf die Reihe bekäme, denn erstens habe ich gar nicht die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen einer Verwaltung und eines Eigenbetriebs zur Verfügung, und zweitens würde ich es auch nicht wagen, denn das in unfairer und vor allem aber auch verbotener Wettbewerb. Ich darf das gar nicht. Es ist schlicht untersagt, die Ressourcen einer Verwaltung für den eigenen Wahlkampf zu verwenden, auch wenn es wirklich verlockend ist. Umso mehr staune ich, dass das dennoch ins Werk gesetzt worden ist. Also nicht ein kurzes Grußwort auf der ersten oder zweiten Seite innen, was völlig in Ordnung wäre, und auch keine Projektvorstellung mit den dafür Verantwortlichen, was auch völlig in Ordnung ist. Stattdessen sechs Seiten Selbstbelobigung und wahlkämpferisch zu deutende Aussagen zu der Einzigartigkeit der sich dort darstellenden Person.

Ganz aus dem Staunen komme ich nicht mehr, wenn ich mir das Impressum der Zeitschrift ansehe. Diese Zeitschrift ist also nicht umsonst eine Beilage der regionalen Zeitung, denn der Verlag, der die Zeitschrift erstellt hat, gehört zur Zeitung. Und die Kinnlade fällt mir schlicht herunter, wenn ich dann die Zeitungsartikel – sogar auf der Online-Startseite – mit Konterfei des amtierenden Landrats ansehe. Sollte es Verbindungen zwischen einer förderlichen Darstellung der Person und Ihres einzigartigen Wirkens und der Auftragsannahme und -bezahlung für die Zeitschrift – wohlgemerkt als Regionalmarketing eingekauft und bezahlt – geben?! Geht mir da gerade meine Fantasie durch oder habe ich gar zu viele Politthriller gelesen oder ähnliches!?

Ich bin es leid, dagegen rechtliche Schritte einzuleiten, schon gar, weil ich selbst schon des öfteren im Zielfeld des gegnerischen Kreuzfeuers gelegen habe und mir das zu diesem Zeitpunkt noch ersparen möchte. Dennoch ist es Tatsache, dass ich selbst meinen Wahlkampf längst auch begonnen habe und viele Gespräche dazu führe mit etwaigen Wählerschaften. Umso mehr staune ich dann über diese hier erläuterte und interpretierbar dargestellte Vorgehensweise und finde sie schlicht unfair und proklamatisch. Dass diese Vorgehensweise rechtlich sehr kritisch ist, steht für mich ausser Frage. Dass aber noch das höchste Landesförderinstitut dieses Vorgehensweise finanziell und organisatorisch unterstützt, dass hauseigene Ressourcen dafür verwendet werden, das bringt mich aus dem Staunen nicht mehr heraus.

 

 

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Der Wahlkampf beginnt bereits heute

Werte Leser:innenschaft,

sicherlich ist euch nicht entgangen, dass der Wahlkampf für die Kommunalwahl 2021 eigentlich dann beginnt, wenn der vergangene Wahlkampf mit der Kommunalwahl gerade beendet ist.

Nun dachte ich mir, daß ich mir eine Pause gönne, doch aktuelle Geschehnisse veranlassen mich dazu, bereits meinen Wahlkampf für die Kommunalwahl 2021 im Landkreis Helmstedt zu beginnen.

Das wird momentan noch überwiegend über meine Seite www.joerg-pohl-kommentiert.de geschehen. Doch so nach und nach werde ich auch hier immer wieder zu meiner zukünftigen Kandidatur um das Landratsamt im Landkreis Helmstedt Artikel veröffentlichen. Erst unlängst habe ich auf meinem anderen Blog bereits dazu Stellung bezogen. 

Nun, damit sei es für jetzt genug. Hiermit eröffne ich offiziell meinen Wahlkampf um den Posten des Landrats im Landkreis Helmstedt im Jahr 2021.

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Bis zur nächsten Kommunalwahl im Landkreis Helmstedt

Die nächste Wahl im Landkreis Helmstedt findet im September 2021 statt. Bis dahin schaut euch diese Seite an und erfreut euch an weiteren Texten.

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Habt ihr euch einmal an folgende Fragestellungen gewagt?

Habt ihr euch schon einmal an folgende Fragestellungen gewagt?

1. Warum ist der 1. KR als inzwischen zweijährig tätiger Vorstand u.a. für Jugend und Soziales nicht in der Lage, die überbordenden Ausgaben in seinem Verantwortungsbereich Jugend und Soziales einzudämmen? Dieser Bereich ist der herausragende Schuldentreiber im Haushalt der Landkreisverwaltung! Statt dessen wird inzwischen noch über eine Mio EURO mehr für zusätzliches Personal im nächsten Jahr ausgegeben!
2. Warum sagt der Heimatliebende CDU-Kandidat immer nur etwas über Begeisterung und wirtschaftliche Zusammenhänge und nichts über die Verwaltung, deren Chef er ja dann werden möchte? Hat er vielleicht keinen Schimmer von dem, was in einer kommunalen Verwaltung abläuft? Die kommunale Verwaltung erfüllt zu über 99% gesetzliche Aufgaben und folglich entsteht die Verschuldung auch zu über 90% genau in diesem Bereich!

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Affen auf die Bäume – jetzt wird der Urwald gekehrt oder Jörg Pohl kandidiert für die Landratswahl 2016 im Landkreis Helmstedt

Nun, am 8.8.2016 konnte ich ausreichend Unterstützungsformulare bei der Kreiswahlleitung abgeben. Somit stehe ich auf dem Wahlzettel der Kommunalwahl 2016 am 11.9.2016.

Ab heute heisst es, Affen auf die Bäume – jetzt wird er Urwald gekehrt!

Damit ist das erste Ziel erreicht. Es wird aller Voraussicht nach eine Stichwahl geben! Ich halte die WahlerInnenschaft im Landkreis Helmstedt dafür alle Mal in der Lage, dass sie mir ausreichend Stimmen geben damit die Etablierten das Grausen bekommen.

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Ihr wartet sehnsüchtigst darauf, ich weiß es

Wohl denn. Jörg kandidiert 2016 erneut als Landrat des Landkreises Helmstedt.

KURZFASSUNG

Für die, die das erste mal hier bei mir zu Besuch sind – wundert euch nicht über die vielen unbekannten und sicherlich auch schwer zu verstehenden Hinweise. Das ist eben mal eine ganz andere Wahlkampfseite. Ich habe sie bereits 2011 verwendet und lasse meine damaligen Inhalte deshalb auch bestehen, denn dann habt ihr nicht nur viel zu lesen (falls ihr das wollt), sondern ihr könnt auch einen historischen Abgleich machen zwischen damals und heute.

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Isch kandidierö oder auf hochdoitsch: Pohl kommt zurück und kandidiert als Landrat, als Gemeindeverbandschef, als Fusionslandrat – als was ihr wollt!

28.7.2014

Ey Leute, was geht!?

Schon gehört? Hier im Landkreis Helmstedt und mehr oder minder weit drum herum wird bald wieder gewählt!! Nicht, was ihr zum Abendessen wollt oder welchen Film ihr gerade zur Verlustierung eurer Sinne auszuwählen gedenkt. Nein! So rischtsch demokratisch! Und das schon Anfang des Jahres 2016.

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Helmstedter Kreis – Räterepublik oder doch Neuwahl Landrat / Landrätin

20.1.2014

Ach Leute! Ich würde doch so gerne erneut kandidieren! Ehrlich! Und nun das!!?!

Nach über zwei Jahren des Ruhens dieser Homepage überschlagen sich die Ereignisse im Landkreis Helmstedt. Grund genug, dass hier auch mal etwas Neues passiert – oder nicht?! Höre ich Gegenstimmen! Nein?! Gut! Wie auch!? Meine Kommentarfunktion werde ich mal schnell schließen, sonst schreibt gar ein mir zugetaner Fan aus He und vormals Gr gleich seitenweise Berichte, um mich im Auftrag des Herrn zu verunglimpfen. Will ich das?! Nö! 🙂 Obwohl, so richtig erfolgreich war der HerrTausHeundvormalsGr ja nicht, auch wenn er seine Schergen ja gut instrumentalisiert hat und zum Recherchieren in den Sumpf und die Niederungen des administrativen Apparates entsendet hat. Diese haben teilweise ja einschlägige Erfahrungen und werden in Fachkreisen auch als Maulwürfe gehandelt. Manche erkennt man an einem besonders geraden Gang und manche holde Weiblichkeit nennt ihn auch den Ken. Wenn das nichts ist!

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Es ist vorbei – und es war gut

Werte MitbürgerInnen – liebe WählerInnen –

es geht munter weiter. Wie versprochen, werde ich auf dem neuen Blog joerg-pohl-kommentiert.de weiterhin das Zeitgeschehen in und um den Landkreis Helmstedt kommentieren.

Zur Wahl des LAndrats selbst – zunächst einmal vielen Dank für eine höhere Wahlbeteiligung als 2006. DAS ist super!!

Das Ergebnis ist für mich „zufriedenstellend“.

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Warum kämpfe ich, warum kandidiere ich als Landrat für den Landkreis Helmstedt?

Seit 1992 bin ich im Landkreis Helmstedt tätig.

Ja, ich bin der Wirtschaftsförderer des Landkreises und Ja, ich bin verantwortlich für die 10. Elm-Lappwald-Messe (die 7. unter meiner Führung), für die touristische Entwicklung (Radwege, Themenrouten, Romanik, Braunschweiger Land, Busreiseangebote aus dem Naturpark Elm-LAppwald, Schwerpunktbildungen wie Schöninger Speere, Freilicht- und Erlebnis-Museum Ostfalen, UNESCO-Geopark u.v.m. Ja, ich zeichne verantwortlich dafür, dass seit fast 20 Jahren mehrere hundert Arbeitsplätze im Landkreis Helmstedt entstanden sind, dass Millionen an Fördermitteln in unsere Unternehmen geflossen sind und dass neue Unternehmen sowohl in Wendhausen, Flechtorf u.v.a. Orten im Landkreis Helmstedt angesiedelt werden konnten. Ja, es ist meiner Arbeit zu verdanken, dass der Landkreis Helmstedt heute eine niedrigere Arbeitslosenquote hat als die Stadt Braunschweig oder Salzgitter und dass wir bei den Übernachtungszahlen mit unserem kleinen Elm-Lappwald im regionalen Vergleich in einem guten Mittelfeld platziert sind. Und JA, ich will IHR Landrat werden, denn mit dieser Arbeit habe ich dem Landkreis Helmstedt das gegeben, was ihn heute auszeichnet. Und NEIN, ich lasse ihn durch niemanden kaputt reden, weder von irgendwelchen Politikern, die immer nur alles zerreden und schlecht machen, noch von Fachleuten, die meinen, Sie müssten uns einreden, wir wären so schlecht gestellt, damit sie einen weiteren Auftrag absahnen können.

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Offener Brief an die lokale Presse

Geschrieben am 21.8.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

für aktuelle Informationen schauen Sie bitte einfach auf meiner Homepage sowie meiner Facebook-Seite unter Jörg Pohl.

Ich denke, dass es wichtig ist, auch diese Aspekte einer Kandidatur zu vergleichen und zu kommentieren. Das ist bisher kaum passiert – vielleicht auch, weil Sie dieses Medium nur sehr eingeschränkt selbst handhaben in Ihrer täglichen Arbeit.

Das ist kein Vorwurf, doch ich arbeite professionell mit dem Internet seit 1996 und weiß deshalb auch, wovon ich hier genau rede 😉

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Für eine Region mit Geschichte und Zukunft

Dieser unterschwellig wirkende, breit grinsende Wahlspruch eines von mir geschätzten Kandidaten um das Landratsamt im Landkreis Helmstedt ist für mich heute Anlass, hier ein paar meiner Gedanken zur anstehenden Kommunalwahl zur Diskussion zu stellen.

FÜR eine Region…hmmm??!! Welche denn genau!?

Mit Geschichte und Zukunft…ach?? ehrlich, doch so viel?!

Klingt doch geil, oder? Ist es wirklich ein geiler Spruch?!?

Was besagt dieser heisse Luftspruch denn genau?

Für mich ist es eine Phrase, die parteigebundene KandidatInnen gerne verwenden, um zu zeigen, Eyyy folks, ICH bin das Beste, was Euch allen passieren kann, denn ich laber Euch ´ne Kante ans Bein und ihr müsst MICH wählen, denn ich bin ALLES.
Vergangenheit und Zukunft, Anfang und Ende, Alpha und Omega – ich bin EUER Heilsbringer.

Ich halte von solchen Sprüchen reinweg GAR NICHTS! Hier geht es nicht um irgendeine Region – hier geht es verdammt noch mal um den LANDKREIS HELMSTEDT!!

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Arbeitsmarktregionen sollen Landkreis- und Stadtgrenzen angepasst werden.

 

Ein längst überfälliger Schritt wird nun auch seitens der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt. Wie die BA am 15.7.2011 berichtet, sollen die Grenzen der Landkreise und Städte zukünftig bundesweit im Zuschnitt der Agenturen für Arbeit beachtet werden. Bisher sind die Bezirke der Agenturen und die Landkreisgrenzen nicht immer deckungsgleich, zum Teil gibt es erhebliche Abweichungen. Nach derzeitigem Planungsstand soll es künftig 156 Agenturen für Arbeit in Deutschland geben. Diese Zahl kann sich im Verlauf der weiteren Beratungen noch leicht ändern. Einige kleinere Agenturen werden voraussichtlich organisatorisch mit benachbarten Agenturen zusammengeschlossen.

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Schuldenerlass, soziale Problemstellung und Konsequenzen für die kommunalen Haushalte

Das Thema wird allenthalben im kommunalen Umfeld diskutiert – der kommunale Schuldenerlass durch ein vom Land Niedersachsen motiviertes Fusionsgebot. Wer also fusioniert, der bekommt seine Schulden erlassen – wenn Kommunen miteinander fusionieren, sollen ihnen dann in der Folge die Schulden erlassen werden.

Ich möchte Ihnen hier einige Diskussionsansätze zu diesem Thema vorstellen und fokussiere dabei auf die Themen Schuldenabbaufunktionalität und Armut sowie Konsequenzen auf kommunaler Ebene. Ich bin gespannt darauf, wie Sie als BürgerIn darüber denken.

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Fördermitteljäger

Was kennzeichnet einen typischen Fördermitteljäger?

Ein Fördermitteljäger ist für gewöhnlich auch Wirtschaftsförderer, so wie ich selbst.
Fördermitteljäger haben ein bestimmtes Beuteschema! Die Beute eines erfolgreichen Fördermitteljägers sind für die Unternehmen, Verwaltungen, Verbände, Vereine und andere Institutionen einsetzbare Förderprogramme und damit fremde Gelder für deren Vorhaben.

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