Helmstedter Kreis – Räterepublik oder doch Neuwahl Landrat / Landrätin

20.1.2014

Ach Leute! Ich würde doch so gerne erneut kandidieren! Ehrlich! Und nun das!!?!

Nach über zwei Jahren des Ruhens dieser Homepage überschlagen sich die Ereignisse im Landkreis Helmstedt. Grund genug, dass hier auch mal etwas Neues passiert – oder nicht?! Höre ich Gegenstimmen! Nein?! Gut! Wie auch!? Meine Kommentarfunktion werde ich mal schnell schließen, sonst schreibt gar ein mir zugetaner Fan aus He und vormals Gr gleich seitenweise Berichte, um mich im Auftrag des Herrn zu verunglimpfen. Will ich das?! Nö! 🙂 Obwohl, so richtig erfolgreich war der HerrTausHeundvormalsGr ja nicht, auch wenn er seine Schergen ja gut instrumentalisiert hat und zum Recherchieren in den Sumpf und die Niederungen des administrativen Apparates entsendet hat. Diese haben teilweise ja einschlägige Erfahrungen und werden in Fachkreisen auch als Maulwürfe gehandelt. Manche erkennt man an einem besonders geraden Gang und manche holde Weiblichkeit nennt ihn auch den Ken. Wenn das nichts ist!

Ein den Rufen Anderer Folgender hat einen Ruf (vermeintlich des Landes-Herrn) gehört und ist folgsamst und vor allem demütigst gefolgt – auch weil diese Stelle mit B6 versilbert wird. Und da werden selbst kurze Nasen lang, nicht wahr?
Böse Zungen behaupten ja: der Ich-bin-dann-mal-weg-Landrat hat so und so nichts auf die Reihe bekommen in den zwei Jahren seiner Amtszeit. Dennoch ist es echt schade. Hat er uns doch nicht nur mit seinem einzigartigen Konterfei stets zum Lächeln gebracht,  sondern auch ob seiner falkutativen Unprofessionalität, die u.a. dazu führte, dass jetzt staatsanwaltlich geprüft werden wird, wer denn nun dem Beamten, dem ehemaligen Bürgermeister von Schöningen das Urlaubsgeld bezahlt hat. Ja, ja, keiner hat etwas gesehen, niemand hat etwas gehört und alle haben nichts gesagt.

Die Meinungen über diesen Tullius destructivus aus dem Elmgebiet gehen m. E. weit auseinander. Die einen sagen, das war das Beste, was dem Landkreis in seinen mittlerweile über 180 Jahren seines Bestehens passiert ist. Die anderen sagen genau das Gegenteil! Sch… auf 180 Jahre Kontinuität und sch…auf geregelte kommunale Selbstverwaltung. Weg damit! Aber das sind nur Meinungen des Volksmundes, der heute so und morgen so redet. Insgesamt aber ist das DER Heilsbringer, sowohl in der einen und positiven, wie auch der anderen und negativen Richtung. Und das tumbe Volk generiert sich darin, dass die Mittellosigkeit dem Gelde folge oder sagen wir es so, die Mittelmäßigkeit rennt jedem Heilsbringer hinterher, denn sie wollte schon immer DEN Führer. Wir haben in Deutschland ausreichend Erfahrung gemacht mit der Mittelmäßigkeit und dem Führer und jeden Tag bete ich aufs Neue: Bitte, liebe AusländerInnen, lasst uns niemals mit uns alleine….

Doch eines hat er geschafft, der demütigste aller Demotivierenden, jener vermeintlich das Heil Bringende. Er hat seinen Verantwortungsbereich zum Wohle Aller, wie er als klerikal-sublimer-Diener es immer bezeichnete, den Landkreis Helmstedt also,  richtig vor die Wand gefahren. Ohne Airbag! Er ist ja (noch) nicht bei der Volkswagen AG im nahen Wolfsburg beschäftigt. Die hätten diesen Crashtest erstens mit anderen Dummies durchgeführt und zweitens gehört es dort zum Stand der Technik, prinzipiell bei solchen Unterfangen Airbags einzubauen und nur artifizielle, eben andere, Dummies einzusetzen. Im Gegensatz zur Volkswagen AG im nahen Wolfsburg, die nachgewiesenermaßen zu den besten Autobauern auf der ganzen Welt gehört, stand der Landkreis nach diesem Crashtest noch nie so schlecht da und ausßer, dass der ehemalige Land(ver)rat (böses Wort – habe ich aus einer der seeligen Bierstammtischpolitvergnügungen als Inspiration zu gerne aufgenommen) Ämter in Geschäftsbereiche und Dezernate in Vorstandsbereiche  umtitulierte, ist nichts bewegendes geschehen, eher das Gegenteil. Ja, das Gegenteil! Seit zwei Jahren stehen im Landkreis Helmstedt in der Verwaltung die Räder still. Die BürgerInnen sind konsterniert und man disst und basht alles, was diesem ach so schönen Langnasen-Pinocchio gegen den Strich gehen könnte. Fachliche Meinungen sind nicht mehr gefragt, sondern nur noch rosettenbelastendes Kriechertum. Aber da gibt es ja noch den P. P ist ein Sackgassenmensch, was so viel bedeutet wie, wenn er eine andere Meinung hat, dann ist bei ihm Sackgasse angesagt. Bis hierhin und keinen Schritt weiter! Oh ja, echt sympathisch! Findet ihr nicht? Also gegenüber den immer länger werdenden Nasen von Heilsbringern ist das geradezu bodenständig und ehrlich, oder nicht?! Sagt jetzt nichts falsches! P´s sind schon ganz ok!
Übrigens, das ist ein weiterer bedeutsamer Unterschied zum Volkswagen-Stammwerk im nahen Wolfsburg, denn dort stehen die Räder niemals still – im Gegenteil! Da stellt man tagtäglich etwas auf die Räder, damit sie sich bewegen mögen. Stop!
Im gesetzlichen Bereich, also dem 99%-igen Arbeitsaufwand (so steht es auf der Homepage des Landkreises  geschrieben) der Verwaltung dieses Landkreises, entstehen jeden Tag zehntausende EURO an Neuschulden. Von wegen, da stehen die Räder still! Nichts da! Und das Land, das laut gesetzlicher Konnexität dazu verpflichtet ist, diese gesetzlich verursachten Kosten vollständig zu decken, gefällt sich seit Jahren darin, das einfach mal eben nicht zu tun. It´s easy. Und der TD lamentiert wo immer er kann, gefragt oder auch nicht, dass sich der Landkreis Helmstedt auflösen werde. Hmm, wenn er als Sprachrohr (das sind solche hohlen, langen Röhren) der Kreistagsmehrheit von SPD/Bündnis90DieGrünen noch fungiert, dann hat er sicher schon im stillen Kämmerlein ein perfides Plänchen geschmiedet. Doch der werte Herr macht die Rechnung ohne jene, die ihn Zeit seines Lebens begleiten werden, um ihm immer wieder das Spieglein vorzuhalten ob seiner subtilen und destruktiven Charakterzüge. Und noch eins, Leute! Eure Spiegel haben keine Beulen, seine Nase wird wirklich jeden Tag länger….

Wir fahren alle mit der Thalebahn (gesprochen Taliban) – oder wie nennt man es, wenn sich Menschen über das Gesetz stellen und tun und lassen, was sie wollen!?! Höre ich Terrorismus!? Nein, oder?! Höre ich Thalebahn?! Nein, nicht doch! Wir leben doch in einem Land, wo Recht und Gesetz befolgt werden und sich die politisch Verantwortlichen per Eid verpflichtet haben, die Gesetze einzuhalten und zum Schutz und zur Bewahrung beizutragen – oder etwa nicht? Also ich persönlich sehe das so! Nicht das mit der Thalebahn sondern das mit der Verpflichtung, Recht und Gesetz einzuhalten. Aber vielleicht steigen ja einige auch irgendwann einmal aus…soll es geben! Die fahren dann vielleicht mit der Thaleebähn…und die nehmen sich auch mal eben Kohle als Urlaubsgeld mit und tun dann Monate später so, als sei nichts geschehen, schließlich hätten sie es doch gerade eben zurückgezahlt. Coole Nummer, oder?

Somit darf konstatiert werden, dass die bestehende Mehrheitsfraktion von SPD/Bündnis90-Die Grünen alles, nur nichts Zielführendes seit 2011  getan hat. Halt! Doch – eines ist sicher ihr Ziel. Sie biedert sich der Stadt Wolfsburg an. Logisch! Denn wenn man schon selbst nichts anderes auf die Reihe bekommt außer heißer Luft, dann sucht man sein Heil gewöhnlich im Führerprinzip. Rotbraun ist Haselnuss im Naturpark Elm-Lappwald – so sang gerade ein befreundeter Aktivist auf einem Ehemaligentreffen meines Schuljahrgangs und inspirierte mich damit nachhaltigst!

Also heißt das momentane Führungsprinzip frei nach römischen Machthuldigungen: Oh Heil Dir, Du Stadt Wolfsburg, Du Stadt des Kübelwagens und der fettesten Gewerbesteuereinnahmen Deutschlands. Heil uns, wir sind Wolfsburg! Ick bin eine Wolfsbörger. Heute im Angebot: Burger nur 99 cent! Aber halt! Burger im Angebot – es geht billiger. Für die Stadt Wolfsburg könnte z. B. ein Bevölkerungszuwachs von 10.000 Burgern mal eben 5.000 Euro mehr an Zuweisungen bedeuten – pro Einwohner, wohlgemerkt. Ok, das sind Peanuts und die Stadt ist auch nicht gleich scharf, jeden Bürger zu nehmen. Viel mehr macht sie die Fläche an, auf der sie dann ihre Großstadt – Metropol – Megacity – Träume austoben kann. Übrigens – es steht jedem Bürger frei – noch, muss man hier sagen – zu wohnen wo er oder sie es möchte. Warum nicht auch im Landkreis Helmstedt!?! Über 10.000 PendlerInnen können es schon seit Jahren sehr gut und pendeln tagtäglich nur alleine ins Haupt- und Stammwerk und umgebende Zulieferbetriebe.
Und es soll sogar Verlautbarungen geben, dass es Unternehmen frei steht, sich dort niederzulassen, wo sie es für sich am Besten finden. Sagt man, oder gibt es etwa eine VW AG und eine WOB AG, die die Unternehmen à la neapolitanische Freundlichkeit auf bestimmte Flächen hinweisen? Nein, das ist nur ein Gerücht! Oder vielleicht doch nicht? Neopolitanische Gerichte sind meine Leibspeise, davon mal ab! Vor allem, wenn sie rot sind….

Wir waren bei römisch anmutenden Ehrbezeugungen. Heil Dir, oh Du wundervolle Kübelstadt!

So oder so ähnlich verlautet es aus der biedermännischen Kleinstadt am Elm, Königslutter, so verlautet es aus dem Landkreis Helmstedt, dem biedermeierähnlichen Kleinkreis am Randes des Nichts zum Bundesland Sachsen-Anhalt, dem es by the way – zumindest im direkten Vergleich zum Nachbarkreis Börde – vermeintlich um Grade besser zu gehen scheint, als dem Landkreis Helmstedt. Burger im Angebot! Ups, Bürger im Angebot! 99 cent pro Stück! Ist das Nichts!? Bürger MIT Fläche, die man dann getrost mit Windkraftanlagen vollstellen kann. Flächen, die man dann getrost und ohne jeden Skrupel zubauen kann. Herrlich! Das sind Perspektiven! Oh ihr Götter, oh ihr Immobilenspekulanten und Strompreisenthusiasten – ist es nicht super? Hier wird ein Landkreis verrammscht…kommt und bedient euch! Hier sind Flächen und BürgerInnen gerade im Sonderangebot! Greift zu und nehmt, nehmt. Baut uns den Horizont vor unseren Augen zu. Teert und federt, nein, teert und ledert uns alle ab. Wir sind so und so nichts wert, weil wir leben und kommen aus dem Landkreis Helmstedt, der jetzt als Sonderangebot im Sommerschlussverkauf zu haben ist. Also greift zu. Baut alles zu und macht diese schöne Landschaft kaputt mit Industrieanlagen, Bienenwabeneinzelhäusern, pflastert uns zu mit Erlebniswelten und Radwegen und eurer Mittelmäßigkeit – das könnt ihr! Ihr könnt es schaffen.

Und der SPD-Burgermeister der Kleinstadt Königslutter hofft wohl auch auf ein persönliches Fortkommen in der Stadt Wolfsburg und verscherbelt mal kurz die gesamte Kleinstädterei an die Stadt Wolfsburg. Ist doch cool, oder?! Obwohl, eines muß mal gesagt werden. Dieser Mensch bekommt einen immer dickeren Hals, oder?! Kann es sein, dass ihm etwas im Halse steckt? Vielleicht der Verrat an seiner Heimat!? Vielleicht auch nur das Mittagessen, who knows?!
Nun – insgesamt gesehen also nichts Neues in Schilda! Außerdem – wir kennen das Prinzip der Schuldverschiebung seit den Nürnberger Prozessen gegen diese menschenfressende Naziterrorwiderlichkeit. Ich bin nicht schuld! riefen sie alle!
Ich bin aber schuld. So bezichtigte mich einst der Heilsbringer der Verfassungsfeindlichkeit, weil ich sagte, wenn man sich für den Landkreis Helmstedt einetze, dann lege ich mich zur Not auf die Stufen des Landtages und demonstriere gegen die Konnexitätsvergehen des Landes gegenüber meinem Landkreis.
Der Bürgermeister ist doch nicht derjenige welcher Schuld hätte!?! Nein, niemals. Er folgte lediglich seinen Befehlen! Ist es nicht schön anzuhören?! Schuld sind immer die anderen 🙂 Und wenn man keinen mehr findet, dann nehmt doch mich! Ich bin so und so an allem schuld! Aber ausgerechnet daran bin ich nun wirklich nicht schuld! Das ist eindeutig eine Angelegenheit dieses Dicken-Hals-immer-so-freundlich-Tuers-und-dann-bei-Widerworten-roten-Kopf-Bekommers und seiner subtilen SPD-Stadtratsmehrheit. Die wollen ihre eigene Stadt verhökern 🙂 Ist das nicht locker?! Doch, das ist oberlocker, denn wo gibt es schon Stadträte, die ihre eigene Stadt verkaufen wollen!? Kommt nach Königslutter. Da gibt es einen Stadrat und anscheinend jede Menge BürgerInnen, die lieber heute als morgen Wolfsburgerinnen werden wollen, weil sie eben alle geldgeil sind und vielleicht aber auch, weil ihr Gehirn schon lange in den Bandstrassen verschütt gegangen ist, wer weiß das schon so genau!? Irgendeinen Grund muss es ja geben. VErmeintlich den, dass diese anscheinend so reiche Stadt Wolfsburg vielleicht ein paar mehr Freibier spendiert beimnächsten Ducksteinfest?!

Und was nun? Die CDU Helmstedt spricht von Verrammschung des Landkreises Helmstedt. Andere schreiben über einen prekären Scherbenhaufen, wieder andere sind ganz perfide-sublim und zeigen sich gegenüber denen loyal, die vermeintlich das Sagen haben und biedern sich und damit ihren Verantwortungsbereich an. Die Sprache ist hier von einem allgemeinen Vertreter, nicht eines Staubsaugervertreters, sondern eines offiziellen Vertreters in einer Landkreisverwaltung, ganz speziell der Kreisverwaltung des Landkreises Helmstedt. Dieser gefällt sich gerade darin, die Strategie der Etablierung einer Kreisräterepublik voranzutreiben und zu unterstützen. So spricht er ganz aktuell auf den Internetseiten des Landkreises Helmstedt davon, dass die Haushaltskonsolidierung des Kreises doch so hervorragend gelänge, dass man jetzt mal schnell eine Fusion mit der Stadt Wolfsburg wagen könne, schliesslich sei der Verschuldungsgrad doch gerade tolerabel. Kein Wort von den kommunalverfassungsrechtlichen Vorgaben in Sachen Neuwahl oder Nichtneuwahl! Kein Wort davon, dass die Verschuldung einzig und alleine den gesetzlichen Aufgaben und damit dadurch hervorgerrufenen Ausgaben zuzuschreiben ist! Kein Wort davon, welche gesetzlichen Vorgaben die jetzige Situation zwischen Weggang des Gerufenen und ggf. Ausrufung des neu zu Berufenen aufzuweisen hat! Nichts! Gar nichts! Und warum auch?! Es ist doch so einfach, sich servil zu zeigen und nur nicht aufzufallen mit einer vielleicht anderen persönlichen und vor allem fachlich begründeten Meinung. Warum spricht gerade ein Kämmereivorstand denn nicht von den Gründen der Verschuldung?! Kennt er sie nicht?! Oh doch, gerade so ein Fachmann weiss nur zu gut, woran es wirklich liegt, dass dieser Landkreis Helmstedt verschuldet ist. Es liegt einzig und alleine an einer Strukturschwäche, die die Sozial- und Jugenkosten in die Höhe treibt. Und es liegt daran, dass das Land trotz eines gesetzlichen Konnexitätsprinzips diese Kosten seit Jahren nicht vollständig ausgleicht! Aber warum sagt er es denn dann nicht?

Diese Verhaltensweise  zeigt der objektiv freiheitlichen Leserschaft doch aufs Deutlichste, dass hier ein allgemeiner Vertreter einer Landkreisverwaltung zum Handlanger einer bestimmten Mehrheitsfraktion generiert und sich als serviles Element geriert, um – und jetzt kommt es – die erste Kreis-Räterepublik mitten in Deutschland im Landkreis Helmstedt einzuführen! Ja, ihr habt richtig gelesen! Hier im Landkreis Helmstedt wird eine Räterepublik ausgerufen. Ehrlich, Leute. Räterepublik – mitten in Deutschland! Wie geil ist das denn?!

Wie?! Ihr lacht!? Das ist mein vermeinlicher Ernst! Back to the 1918´s – weg mit der Gewaltenteilung. Viel zu demokratisches Gemurre und Gesurre – dieses Gewähle immer! Wir brauchen nach Meinung der Räte anscheinend keinen direkt, frei und geheim gewählten obersten Volksvertreter mehr. Irgendie kann ich das persönlich auch verstehen. Schliesslich hat der letzte hoch gelobte und gepriesene  Zum-Wohle-Aller-Propagandist auch nicht alle gemeint und doch alle an der Nase herumgeführt. A propos Nase – aber das ist ein anderes Thema! Insofern ist es nur zu verständlich, wenn man jetzt eine Räterepublik in den Fokus nimmt, oder habt ihr dafür kein Verständnis?!? Ich schon! Ich finde es voll cool, wenn meine Heimat verrammscht wird, weil ich habe so und so nichts zu sagen. Also halte ich meine Fresse und schaue dem Gelage der Großpfupferten zu, wie sie hier ein Fressgelage sondersgleichen veranstalten. Voll anarchisch und auch anarchistisch, denn nach Recht und Gesetz scheint sich so und so niemand mehr verhalten zu wollen.

Wir erkennen im Stillhalten eines allgemeinen Vertreters durchaus ein System, ein Muster! Es ist das neuartige Politsystem einer Räterepublik – hier einer Kreisräterepublik! Warum auch Demokratie wagen!? Darum geht es den politisch und administrativ Verantwortlichen anscheinend nicht mehr. Sie wollen die Macht des Rätesystems neu etablieren, indem sie die Neuwahl eines Landrates oder einer Landrätin verhindern und alle Macht dem Kreistag und einem dann vom Kreistag neu zu wählenden Kreisrat propagieren. Demzufolge kann das Motto jetzt heissen: Alle Macht dem Kreisrat und dem Kreistag und Kreisausschuss! Oder – ganz gemein – aber durchaus auch hin und wieder zu vernehmen: Alles lacht über den Kreisrat, – Tag und Nacht. Karneval steht schliesslich vor der Tür! Wolle mer se rinlosse. Töröööö….

Und wer steht hinter dem perfiden antidemokratischen aber kommunalverfassungsrechtlichen sauberen Vorgehen? Ganz einfach. Ein stv. Landrat BausS und ein Kreistagsfraktionsvorsitzender Herr WausJ. Und natürlich ein serviler allgemeiner Vertreter, der zur Zeit den Verschuldungsgrad für fusionstolerabel und fusionskompatibel hält. Und natürlich sind die ganzen RätebefürworterInnen schon alleine aus alter sozialistisch-kommunistischer Verpflichtung heraus PRO Räterepublik. Schliesslich wurd anno 1918 die erste und bis dato einzige Räterepublik in Deutschland ausgerufen. Vergangenheit verpflichtet! Heisst es! Den ewig Gestrigen ist das so und das wichtigste Motto – schliesslich ist das Moderne, Gewagte, Neue nicht unbedingt das Steckenpferd der retardierten und renomistischen Mentalprogrammierungen.  Schliesslich ist das alle mal besser als jetzt vom Volk jemanden direkt wählen zu lassen! Kostet doch nur!! Tolle Argumentation – eben eine rotbraune Haselnussschnitte – Mahlzeit! Und hat hier jemand etwas dagegen?! Ok, außer mir, meine ich?! Lacht hier jemand!!?? Sorry, ich geh mal eben in den Keller….

So, zurück….und dabei würde ich euch doch alle gerne mit einer neuen Kandidatur erfreuen. Ich bin mir sicher, dass ich dieses mal hart an die 15%-Grenze käme 🙂 Ehrlich, Leute! Geht ja mal gar nicht, dass mir das vorenthalten wird. Ich bin schliesslich auch ein Burger, nein, Bürger – und ich liebe die Möglichkeit wählen zu können. Und genau dieses Grundrecht wird mir jetzt anscheinend einfach mal so hopplahopp vorenthalten. Und mir würde ich immer die Stimme geben! Klar, oder?!

Meine eigenes kleines NSA-Netz (Übereinstimmungen mit bestehenen Institutionen sind wahrlich zufällig, denn das hier heisst Nachschauen-Sondieren-Aufmuntern) läßt Mutmaßungen zu, dass man momentan keine Neuwahl möchte, weil ich sonst kandidieren würde. Das ist echt der größte Heuler des Tages! Aber der hätte was! Schließlich wartet ein Grünenkreistagsmitglied schon seit Jahren darauf, weiterhin persönlich ambitionierte Feldzüge gegen diese Form der freien Meinungsäusserung vorzunehmen. Er hat es natürlich (´törlich!!) im „Auftrag des Herrn, der dann doch nicht sein Herr wurde, weil der Herr anderer Leute Bier wunderlicher Weise leckerer fand“ ganz vehement und erfolglos probiert. Und er sieht laut den Berichten meines NSA-Netzes anscheindend seine große Chance am Horizont, zudem er ja jetzt auch mehr Zeit hat für sein perfides Ich-weiß-was-ich-weiß-was-Spiel, da er allerweil in Grasleben sowohl politisch wie auch persönlich nicht mehr so involviert ist, wie er es noch Ende 2011 war.

Wohl denn! Da ich ja in den Augen vieler so und so an allem schuld bin – lasst mich doch auch schuld daran sein, dass es keine Kreisräterepublik im Landkreis Helmstedt gibt! Ich nehme alle Schuld, die mir viele so und so auf den Hals wünschen, zu gerne auf mich. Doch gebt diesem Rätesystem nicht den Raum zum Handeln, sondern laßt uns neu wählen und zwar direkt, geheim und frei durch das Volk und nicht von einem retardieren, renomistischen und reaktionären Räte-Stände-Wohlgefallen-System.

In diesem Sinne 🙂

Und hört endlich auf zu Lächeln! Humor in Anbetracht des Todes steht nur den freien Menschen zu! So, haben fertig!

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