Offener Brief an die lokale Presse

Geschrieben am 21.8.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

für aktuelle Informationen schauen Sie bitte einfach auf meiner Homepage sowie meiner Facebook-Seite unter Jörg Pohl.

Ich denke, dass es wichtig ist, auch diese Aspekte einer Kandidatur zu vergleichen und zu kommentieren. Das ist bisher kaum passiert – vielleicht auch, weil Sie dieses Medium nur sehr eingeschränkt selbst handhaben in Ihrer täglichen Arbeit.

Das ist kein Vorwurf, doch ich arbeite professionell mit dem Internet seit 1996 und weiß deshalb auch, wovon ich hier genau rede 😉

Zudem bin ich natürlich sehr daran interessiert, dass Sie bedingt durch Ihre journalistische Tätigkeit auch kritische Fragen stellen und zudem den LeserInnen einen kritischen Vergleich anbieten.

Die Hintergründe meiner Kandidatur sind inzwischen wohl etwas offensichtlicher geworden. Ich habe es mit meinem persönlichen unnachgiebigen Engagement bewerkstelligt, dass die Entwicklungen im Bereich Wirtschaftsförderung und Tourismus in Gang gekommen sind. Und ich finde es absurd, mit welcher Oberflächlichkeit und zum Teil abwertenden öffentlichen Meinungsbildung manche Menschen diese Erfolge in Frage stellen, ohne selbst Verantwortung ganz konkret zu übernehmen.

Millionen Euro sind in unseren Landkreis über meinen Tisch gegangen resp..wurden dafür organisiert, hier konkrete Arbeitsplätze, unternehmerische und kommunale Infrastrukturen zu gestalten. Und das hat bisher geklappt und klappt auch zukünftig! Aktuellste Projekte sind die KMU-Förderung und der Breitbandausbau in 21 unterversorgten Dörfern. Im Landkreis Helmstedt konnten noch NIE die Städte und Gemeinden eine direkte Wirtschaftsförderung betreiben. Das tun sie mit sehr unterschiedlicher Ausprägung. Manche tun schlicht gar nichts, andere sind mittelmässig und manche sind TOP!! Unlängst erst haben wir im Landkreis eine Art Rettungsschirm aufgebaut, damit große Vorhaben dann direkt durch den Landkreis unterstützt werden konnten. Hintergrund war, dass wir um Haaresbreite ein großes Unternehmen aus Wolfsburg ganz verloren hätten, denn es wollte nach Sachsen-Anhalt abwandern. es ist mir zu verdanken, dass dieses Unternehmen damals noch nicht vom LK gefördert zumindest in Wolfsburg gehalten werden konnte. Soviel zur regionalen Zusammenarbeit. Stellen Sie sich das bitte nicht so vor, als wollten alle KollegInnen in der Region konkrete Ansiedlungen halten. Im Gegenteil, die meisten wissen gar nicht, wie das geht, ein Unternehmen anzusiedeln, zu fördern und dann zu halten. Das gilt auch für unsere Kreisangehörigen. Kaum einer der KollegInnen setzt eigen Werbeetats ein oder bringt sich mit Geld und Organisationskraft mit ein, um Standortwerbung und -entwicklung zu betreiben (Bsp: Königslutter – Ochsendorf, Helmstedt – Neue Breite Nord, Büddenstedt – Industrieflächenentwicklung als Kraftwerksnachfolge).

Die Regionsdiskussion ist ein Punkt, der mir sehr am Herzen liegt. Fragen Sie doch bitte immer genau nach und geben nicht einfach falsche Tatsachen unkommentiert in die Öffentlichkeit. Z. B., dass es bereits seit einigen Jahren (2005) eine regionale Wirtschaftsförderung gibt, in die die jeweiligen Funktionseinheiten vor Ort fest integriert sind und diese jeweils mehrere Hundertausend Euros als Projektmittel dafür eingezahlt haben. Es wird immer wieder so dargestellt, als gäbe es das nicht, nur weil meine Gegenkandidaten es nicht wissen und sie dieses Unwissen dann auch noch unkommentiert und inhaltlich falsch veröffentlichen.

Manchmal ist das für die Fachleute sehr ärgerlich und vor allem für die verantwortlichen PolitikerInnen, die diese immensen Geldbeträge ja immer auch per Beschluss erst freigeben müssen.

So, nun wünsche ich Ihnen einen guten Start in die Woche und verstehen Sie meine Hinweise als zielführende und konstruktive Kritik, auch wenn es manchen und manchmal nicht schmeckt,wenn jemand ganz direkt reagiert und die Dinge so konkretisiert, dass man tief in die Sache einsteigen muss. Doch wenn es um Steuermittel geht und vor allem in so hohen Summen wie bei dem o.a. Beispiel, dann ist Fachlichkeit gefragt.

Ich freue mich immer über Ihr Feed-back 😉

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